Die Branche der Vermögensverwaltung ist in Bewegung. Laut einer Langfristanalyse des Instituts für Vermögensverwaltung (InVV) verbringen unabhängige Vermögensverwalter heute deutlich mehr Zeit im direkten Kontakt mit ihren Kunden als noch vor zehn Jahren. So gaben 2014 nur ein Drittel der Befragten an, ihre tägliche Arbeitszeit im Austausch mit Kunden zu verbringen, 2024 sind es schon fast die Hälfte aller Arbeitsstunden. Ebenfalls verschoben haben sich die Anlagestrategien der unabhängigen Vermögensverwalter: Zwar besteht rund die Hälfte des Durchschnittsportfolios weiterhin aus Aktien. Dabei hat sich der Fokus aber von deutschen zu amerikanischen Titeln verlagert: 2014 hatten deutsche Aktien einen Anteil von 32 Prozent, 2024 nur noch von 16 Prozent. Der Anteil von US-Titeln stieg im selben Zeitraum von 16 Prozent auf 35 Prozent.