Die Generation Z ist finanzaffiner und nimmt ihre Altersvorsorge in Teilen ernster als die Vorgängergeneration. Aber auch unter den 20- bis 29-Jährigen ist die Sorge weit verbreitet, im Alter finanziell nicht ausreichend abgesichert zu sein. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Sinus im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die sich mit den Einstellungen zur Altersvorsorge der Generation Z sowie der Gruppen höheren Alters bis 45 Jahre befasst. So beschäftigt sich die Hälfte der berufstätigen 20- bis 29-Jährigen regelmäßig mit ihrer Altersvorsorge – unter den 40- bis 45-Jährigen sind es fünf Prozentpunkte weniger.
Altersvorsorge Nicht zu spät beginnen
Grundsätzlich muss klar sein: Die private Altersvorsorge ist wichtiger denn je, ergänzt sie doch den gesetzlichen Rentenanspruch. Eine individuelle Altersvorsorge punktet hier durch die zusätzliche finanzielle Sicherheit. Sinn macht es auch, frühzeitig für den Ruhestand vorzusorgen. So hilft der Zinseszinseffekt dabei, dass das finanzielle Polster im Laufe der Jahre erheblich größer wird. Gleichzeitig sind die monatlichen Sparraten vergleichsweise gering, wenn man früh mit der Altersvorsorge beginnt.
Inflation bedenken
Insgesamt gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge. So lässt sich zum Beispiel mithilfe einer Kapital-Lebensversicherung, einer privaten Rentenversicherung oder einer fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung Vermögen für den Ruhestand ansparen. Zu empfehlen sind auch eine private Altersvorsorge mit Aktien oder einem ETF-Sparplan. Um die Vorsorgelücke zu berechnen, müssen die Lebenshaltungskosten im Alter von der gesetzlichen Rentenzahlung abgezogen werden. Als Faustregel gilt: 80 Prozent des Nettolohns sind ausreichend, um denselben Lebensstandard zu halten. Achtung: Auch die Inflation spielt bei der Berechnung eine nicht zu unterschätzende Rolle.