Die Naturkatastrophen der vergangenen Jahre zeigen: Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf. Zwar haben fast alle Wohngebäude in Deutschland eine Gebäudeversicherung. Entsprechend sind Immobilienbesitzer gegen Gefahren wie Sturm, Hagel, Feuer und Blitzschlag versichert. Allerdings fehlt vielen Eigentümern eine zusätzliche Elementarschadenversicherung, also der Schutz vor Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Schneedruck oder Erdbeben. So lag laut der Daten des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) im Frühjahr 2024 die Versicherungsquote gegen Elementarschäden im gesamten Bundesgebiet lediglich bei 54 Prozent.1 Gleichzeitig sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern auffällig. Bundesweiter Spitzenreiter mit über 90 Prozent ist Baden-Württemberg. Dort gab es früher aber auch eine Versicherungspflicht. Dagegen zählen die norddeutschen Bundesländer mit Werten zwischen 30 und 40 Prozent zu den Schlusslichtern.