Versicherungen gehören zum Leben. Doch während die einen überversichert sind, laufen die anderen nahezu ungeschützt durch das Leben. Doch Achtung: Ein mangelhafter Versicherungsschutz kann böse Folgen haben. Doch welche Versicherungen brauchen die Deutschen wirklich? Eine der wichtigsten Versicherungen ist laut dem Internetportal „Finanztip“ die private Haftpflicht. Sie kann vor existenzbedrohenden Kosten schützen, etwa wenn ein Mensch durch die Schuld des Versicherungsnehmers zu Schaden kommt. Allerdings benötigt nicht jede Person einen eigenen Vertrag. Viele sind über den Familientarif der Eltern oder des Partners versichert.
Versicherung abschließen und Haus und Einrichtung schützen
Auch eine Hausratversicherung ist nahezu ein Muss. Zerstört zum Beispiel ein Wasserschaden die Wohnung, ersetzt die Hausratversicherung Kleider, Möbel und Wertsachen. Sie eignet sich vor allem, wenn der Versicherte eine teure Einrichtung hat, oder für den Fall, dass er das wichtigste Inventar nicht aus den eigenen Ersparnissen ersetzen kann.
Besitzer von Immobilien, egal ob Haus oder Wohnung, kommen um eine Wohngebäudeversicherung nahezu nicht herum. Diese versichert Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Blitzschlag. Wenn nötig, kann der Vertrag auch durch eine Elementarschadenversicherung erweitert werden.
Das Einkommen absichern
Für Berufstätige empfiehlt sich der Abschluss einer Berufs-unfähigkeitsversicherung. Dabei ist es egal, ob man in seinem Beruf starken oder weniger starken körperlichen Belastungen ausgesetzt ist. Schließlich können nicht nur kaputte Knochen zur Berufsunfähigkeit führen, sondern auch psychische Leiden. Die niedrige gesetzliche Er-werbsminderungsrente reicht oft nicht aus. Besonders wenn man jung oder selbstständig ist, sollte man sich daher entsprechend absichern.
Familien vor allem mit nur einem Verdiener sollten über den Abschluss einer Risikolebensver-sicherung nachdenken. Wenn ein Elternteil stirbt, muss der andere allein das Einkommen der Familie sichern. Eine Risiko-lebensversicherung sichert die Hinterbliebenen gegen Armut ab. Gerade wenn etwa der Immo-bilienkredit noch nicht abbezahlt ist, ist eine solche Versicherung unabdingbar.
Überlegenswert ist immer auch der Abschluss einer Rechts-schutzversicherung, mit der man sich gegen die Kosten eines Rechtsstreits absichern kann. Hier muss man aber bedenken, dass diese nur für Streitigkeiten in den versicherten Bereichen aufkommt. Übrigens: Mitglieder von Mietervereinen sind bereits günstig gegen Mietstreit versichert und Gewerkschaftsmitglieder gegen Verfahren im Arbeitsrecht.
Quellen:
Finanztip "Welche Versicherungen Sie brauchen und welche nicht"
Verbraucherzentrale "Welche Versicherung brauche ich?"
statista "Vertragsbestand in der Sachversicherung in Deutschland in den Jahren von 1990 bis 2019"