Handelsblatt 29.06.2020
Wohin mit dem Geld?
Krisen können Zeiten des überraschenden Innehaltens sein. Alles kann plötzlich auch ganz anders verlaufen, als wir es uns vielleicht jemals vorstellen konnten. Besonders im Diskurs um die Globalisierung erscheint es sinnvoll, weniger mit plakativen Pro-und-Contra-Positionen zu argumentieren, sondern konkret und detailliert zu analysieren, wo welche De-Globalisierung und Entschleunigung nutzt – und wo sie schadet. Den zahlreichen Euroskeptikern in West und Ost sei deshalb „Die Welt von gestern“ zur Lektüre empfohlen. Denn Stefan Zweigs Aussicht auf ein imaginiertes europäisches Bündnis liest sich heute wie ein Aufruf, sich noch einmal der Anfänge dieser europäischen Idee zu besinnen.
In dieser Publikation
6 Artikel